TSV Bad Griesbach läßt Abensberg abblitzen

TSV Bad Griesbach läßt Abensberg abblitzen

22. Dezember 2019 Aus Von R_Geisler

Die Rottalerinnen gehen mit einen 3:0 Sieg über den TSV Abensberg auf Rang 4 in die Weihnachtspause 

Einen glatten 3:0 Sieg feierten die Griesbacher Volleyballerinnen am Samstag im Heimspiel gegen den TSV Abensberg.
Das enorm wichtige Spiel gegen die Gäste wollten die Rottalerinnen konzentriert angegen und dafür hatten das Trainerteam um Michael Stirner und Wolfgang Stephani folgende »Sechs« in die Startmannschaft beordert.

Maike Dülmer und Antonia Lang vielen aus, so daß mit Zuspielerin Lisa Fabich, Mittelblockerin Constanze Koller und Magdalena Sprödhuber sowie der Diagonalangreiferin Jenny Janda und auf den Aussen mit Steffi Koller und Carolin Reitberger das Spiel ausgerichtet war. Libera Lena Kowasch bekam im wichtigen Spiel den Vorzug.
Mit lediglich vier Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz wollten die »Badstädterinnen« einen entsprechenden Vorsprung herausarbeiten. Spielerisch gehört die Mannschaft aus Bad Griesbach in die Bayernliga, allerdings machten schwankende Leistungen in der Vorrunde einen Weg in die Spitzengruppe der Liga unmöglich. Mit dem TSV Abensberg stellte sich der Vizemeister der Bayernliga Nord aus der vergangenen Saison vor. Die spielstarken Niederbayerinnen sind nur knapp in der Relegation am Aufstieg gescheitert und sind durch den regionalen Ausgleich in die Südstaffel gerutscht.
Vor rund 100 Zuschauern zeigten sich die Rottalerinnen vom Start weg hochmotiviert und drückten dem Spiel ihren Stempel auf. Mit druckvollen Aufschlägen machten die Griesbacherinnen ihren Gegnerinnen das Leben schwer. Selten bekamen die Abensberger die Chance zu einem gelungenen Angriffsspiel, während Griesbach vor allem durch die Mittelblockerinnen Sprödhuber und Constanze Koller immer wieder mit Schnellangriffen erfolgreich war. Kowasch organisierte die Defensive und war in der Annahme nicht aus der Ruhe zu bringen. Erst gegen Ende des ersten Satzes kamen die Abensberger zu einigen Punkte. Mit Sophia Hebel für Janda als Zuspielerin und Abwehrspezialistin Christine Hellinger für Reitberger bekam das Spiel der Griesbacherinnen noch mehr Stabilität in der Defensive und im Angriff mehr Möglichkeiten. Mit 25:21 entschieden die Rottalerinnen den ersten Satz für sich. Mit identischer Startaufstellung startete Griesbach in den zweiten Satz. Nun präsentierte sich die Abensberger Mannschaft etwas stabiler und konnten sich zwischenzeitlich eine Führung erspielen. Das lag aber auch daran, dass sich der TSV Bad Griesbach bei den Aufschlägen eine höhere Fehlerquote leistete und mit sicheren Aufschlägen in der Folge den Abensbergern die Chance zum erfolgreichen Angriff gewährte. Nach einer Auszeit und deutlichen Ansprache von Stephani knüpfte die Mannschaft wieder an das erfolgreiche Spiel im ersten Satz an, egalisierten den Rückstand zur Satzmitte und marschierten mit starkem Volleyball wieder vorneweg. In dieser Phase waren es die Außen Reitberger und Steffi Koller die immer wieder mit harten Angriffsschlägen erfolgreich waren. Zum Satzende kamen wieder Hebel und Hellinger ins Spiel und Griesbach gewann 25:20. Im dritten Satz konnte Abensberg am Anfang das Spiel wieder ausgeglichen gestalten, dann erreichte Diagonale Janda ihre Höchstform und entwickelte sich zum Punktegaranten auf dem Feld. Nach überstandenen Verletzungsproblemen zeigte sich Janda sprunggewaltig und punktete, freigespielt von Zuspielerin Fabich nach Belieben. Die Zuschauer trugen die Mannschaft lautstark bis zum Satzende und Constanze Koller machte mit einer Finte den letzten Punkt zum 25:18. Mit einem so klaren 3:0 Sieg hatten die Rottalerinnen am Anfang nicht gerechnet. Trainer Stephani bescheinigte seiner Mannschaft „das bisher beste Spiel der Saison, annähernd perfekt“. Daher verdiente sich der TSV Bad Griesbach diesen Sieg auch in der Höhe.
Nach einer kurzen Weihnachtspause steht am Samstag den 18. Januar um 19:00 Uhr dann das Derby gegen den FC-DJK Tiefenbach an, in dem sich das Heimteam für die Hinspielniederlage revanchieren will.