Nawaros erwarten den Deutschen Pokalsieger SC Dresden

Nawaros erwarten den Deutschen Pokalsieger SC Dresden

6. März 2020 Aus Von R_Geisler

Ein Spannendes Match gegen den VC Dresden erwarten heute die Straubinger Fans

Am heutigen Samstag, um 19.30 Uhr, steht das letzte Heimspiel der Saison von NawaRo Straubing in der Hauptrunde an. In der turmair Volleyballarena wollen Magdalena Gryka und Co einmal mehr ein Volleyballfest feiern beim Spiel gegen den Deutschen Pokalsieger Dresdner SC.

Können sie sich heute wieder über einen Sieg freuen ? © Schindler


Spiele gegen ihren ehemaligen Verein, sind für den Kapitän von NawaRo immer etwas Besonderes. »Meine Mama wird sicher wieder zuschauen und natürlich ist man zusätzlich motiviert, wenn man seinen ehemaligen Verein und Trainer ärgern kann«, ist Gryka heiß auf das Spiel. »Aber was viel wichtiger für mich ist. Es ist endlich wieder ein Heimspiel. Ich freue mich riesig darauf mit unseren Fans ein weiteres tolles Volleyballfest zu feiern«, erklärt die Zuspielerin.

Magdalena Gryka:    Als Spielerin, die rund um den DSC groß geworden ist, ist das Spiel am Samstag sicher etwas Besonderes. Worauf freust du dich am meisten vor dem Spiel?

Die vergangenen Spiele haben dabei nicht die Stimmung im Team verhagelt. »Klar nagen Niederlagen, wie in Vilsbiburg oder Münster, an uns, weil wir Punkte im Kampf um eine bessere Ausgangsposition in den Playoffs liegen gelassen haben. Aber daran dürfen wir uns nicht aufhängen. Wir nehmen jeden Gegner in den Playoffs und werden am Samstag und in den Playoffs alles reinwerfen.«

 

Magdalena Gryka:    Wie wichtig ist das Spiel gegen Dresden in deinen Augen für die Vorbereitung auf die anstehenden Playoffs?

 

Ins gleiche Horn stößt auch Trainer Benedikt Frank. »Wenn wir ehrlich sind, hatten wir jetzt eine Woche, in der wir kein positives Ergebnis geliefert haben. Das ist nichts Schlimmes. Wir spielen guten Volleyball und müssen auch damit klarkommen, dass es nicht für ein Ergebnis reicht«, so Frank. »Wir arbeiten weiter intensiv daran, dass wir gegen große Gegner eine Chance haben können, egal ob das jetzt Dresden oder dann in den Playoffs ist.«

 

Benedikt Frank:  Dresden ist in diesem Jahr immer besser in Schwung gekommen, lediglich gegen Münster haben sie zuletzt, genau wie ihr eine 0:3 Niederlage hinnehmen müssen. Wo siehst du die Stärken des DSC?

 

Zudem dürfe man nie vergessen, wo NawaRo herkommt. »Wir spielen in dieser Saison erstmals im Mittelfeld mit. Viele andere haben da bereits mehr Erfahrung. Wir können nicht davon ausgehen, dass wir gegen die Top-Teams gewinnen. Wir werden immer wieder Lehrgeld bezahlen müssen. Wir werden uns weiter gezielt auf unseren nächsten Gegner vorbereiten und versuchen mit unserer Taktik, der eigenen Philosophie und unserem phantastischen Heimpublikum Gegner wie Dresden das Leben so schwer, wie möglich zu machen.«

Benedikt Frank:  Wie wichtig ist ein guter Auftritt am Samstag für die Vorbereitung auf die Playoffs in den darauffolgenden Wochen?

 

Der Dresdner SC ist derzeit in einer sehr guten Form. Das bewies nicht nur der Sieg im DVV-Pokalfinale gegen den amtierenden Deutschen Meister Stuttgart, sondern auch die Tatsache, dass der DSC im europäischen Challenge Cup weiter im Rennen ist. Unter der Woche besiegte der DSC den griechischen Vertreter Santorini im Golden-Set und zog damit ins Halbfinale des Wettbewerbs ein. Einer der Gründe ist für Straubings Coach Benedikt Frank die Ausgeglichenheit des DSC. »Sie sind sehr breit aufgestellt und können sich so perfekt auf jeden Gegner einstellen«, analysiert der Straubinger Trainer. »Hinzu kommt, dass ihre Außenangreiferin Lena Stigrot derzeit in Traumform ist. Auf sie werden wir wohl besonders aufpassen müssen. Auch die beiden jungen Mittelblockerinnen Monique Strubbe und Camilla Weitzel sind derzeit sehr gut drauf.« Hinzu kommt eine sehr erfahrene Libera Lenka Dürr, die Abwehr und Annahme beim DSC organisiert.

Vorverkauf der Playoff-Tickets startet direkt nach Spielende

Direkt nach dem Spielende am Samstag startet der Vorverkauf für das Playoff-Viertelfinale am 29. März, 18 Uhr. Die Fans in der turmair Volleyballarena können ihr Ticket dann direkt an der Kasse im Foyer erwerben. Am Montag nach dem Spiel startet auch der Online-Vorverkauf über okticket.de.